Viva Las Vegas!

Tolle Nächte in Las Vegas! Das ist nicht nur der sehr bekannte Titel eines Kinoklassikers von 1964, diese Stadt schwirrt in den Köpfen all derer, die von Glück und Leidenschaft träumen. Vielleicht ist ja außer Glückspiel in Las Vegas auch der amerikanische Traum drin?

Viva Las Vegas

In Las Vegas wandelt so mancher auf dem schmalen Grat zwischen Gewinner und Verlierer

Entlang des Boulevards von Las Vegas, dem Las Vegas Strip, und in Downtown Las Vegas haben sich viele hochklassige Casinos niedergelassen. Befragt danach, womit die meisten Menschen diese Stadt verbinden, kommen nun mal automatisch die Begriffe „Casino“ und „Glückspiel“. Hier wandelt so mancher auf dem schmalen Grat zwischen Gewinner und Verlierer. Denn über ein Viertel aller in Las Vegas erzielten Umsätze mit Touristen entfällt auf die Gewinne der Casinobetreiber – und nicht auf die der Spieler. Zwar hat man über die Jahre versucht, weitere Attraktionen zu installieren, aber fast jeder, der hierher kommt, möchte sein Glück an einem der vielen Spieltische oder Automaten versuchen. Die vielen Shows sind ein netter Nebenschauplatz.

Wie hat alles angefangen?

Wer an Spieler in Las Vegas denkt, sieht sie im Geiste vor sich: Die Spieler auf ihren Barhockern vor den Automatenspielen, den berühmten „Einarmigen Banditen“. Als in den 50er Jahren der Glücksspiel-Boom begann, lockten hohe Einnahmen immer mehr Casinos an. Aber nicht nur die Casinobetreiber kamen. Mit ihnen kam auch die Mafia, mit dem berühmten Bugsy Siegel und seinem Edel-Casino „Flamingo“, das als Flamingo Las Vegas heute noch existiert. Viele weitere Casinos kamen dazu und damit hohe Gewinne und noch mehr Casinobetreiber. Weltbekannt sind vor allem die Casinos mit den wohlklingenden Namen Caesars Palace, Bellagio, Luxor und viele mehr mit ihren Tischen und Themenshows, die weltweit Millionen von Besuchern anlocken.

Wie kann man in Las Vegas spielen?

Wie kann man in Las Vegas spielen?

Jeder kennt sie, die Bilder von den Münzen spuckenden Automaten. Aber ist das heute wirklich noch so? Nein, diese Zeiten sind lange vorbei. Automaten nehmen heute nur noch Scheine an. Ab einem Dollar ist man dabei. Der Gewinn kommt dann in Form eines Bons mit einem Barcode, damit der glückliche Gewinner sein Geld in Empfang nehmen kann. Doch wer kann eigentlich in diesem Spielerparadies sein Glück versuchen?

Wer sich an einem der Automaten oder Spielertische aufhalten möchte, muss mindestens 21 Jahre alt sein. Zwar führt der Weg in die angeschlossenen Hotels in Las Vegas auch für Familien mit Kindern in aller Regel durch das Casino, Platz nehmen darf man aber ausnahmslos erst ab 21 Jahren. Und die Hotels kontrollieren gnadenlos. Worauf sollte man aber achten, wenn man tatsächlich mitmischen darf und möchte?

Am besten führt man sich immer wieder den Wahlspruch des Hotelkönigs Wynn vor Augen:

„Die einzige Chance, mit Glücksspiel Geld zu verdienen, besteht darin, ein Casino zu besitzen“.

Was wird hier gespielt?

Zunächst einmal gibt es an den Tischen die klassischen Glücksspiele Poker, Black Jack und Roulette, für die einige Casinobetreiber in der Tat sogar „Schnuppertrainings“ an den Nachmittagen anbieten, um so „Kunden“ zu gewinnen. Fast alle Casinos sind gleich aufgebaut. Neben den klassischen Automaten, den „Slot Machines“, gibt es Roulette-Tische, Videospiele, Würfeltische und Karten-Spieltische z.B. für Poker und Black Jack. Die meisten Casinos sind in Hotels integriert und rund um die Uhr für die Spielbegeisterten geöffnet. Müde Spieler können so direkt vom Spieltisch in den Fahrstuhl steigen und sich sogar noch mit attraktiven Damen für die nächste Runde erholen. Nichts soll den Gästen fehlen, denn nur wer sich wohl fühlt, kann auch entspannt spielen. Und damit wird auch nichts dem Zufall überlassen.

Tipps fürs Glücksspiel in Las Vegas

Fast jeder Besucher der Stadt versucht es mindestens einmal mit einem Glücksspiel. Häufig wird er dabei ein Spiel wählen, das der jeweiligen Stimmung entspricht. Oft ist das Black Jack oder Baccarat und das, obwohl er selbst noch nie an einem Spieltisch gesessen hat. Vorbild sind hier Filme, bekannte Blockbuster, in denen man das genau so gesehen hat. Um nicht gleich zu hoch zu verlieren ist es ratsam, sich vorher über die Regeln des Spieles zu informieren und zu erkundigen, welche Casinos und Tische die höchsten Auszahlungen haben. Tut man das nicht, riskiert man gleich zu Beginn unnötig hohe Verluste. Außerdem sollte sich jeder, der sein Glück versuchen möchte, ein Limit setzen und dieses auch unbedingt einhalten. Es bringt nichts, seinen Verlusten nachzujagen und sie ausgleichen zu wollen endet in der Regel in noch höheren Verlusten. In einer Minute kann man hoch im Plus sein und in der nächsten schon wieder knietief im Minus. Bietet ein Casino Treueprogramme an (ja, das gibt es tatsächlich), sollte man sie unbedingt nutzen, sonst lässt man unter Umständen einiges an „Gratis-Spielgeld“ liegen. Beherzigt man einige wenige Grundregeln, kann man tatsächlich entspannt die Stadt und auch das Glücksspiel genießen. Aber immer auch daran denken: Glücksspiel erst ab 21!